Best Practice

Nachhaltig: Der soziale Impact von #tide

Nachhaltig ist ein Produkt nur, wenn alle in der Supply Chain profitieren: Die Umwelt, die Menschen, die Unternehmen. Das ist das Credo der Tide Ocean SA. Innert dreier Jahre haben wir deshalb ein globales Netzwerk aufgebaut und die Existenzgrundlage vieler Menschen verbessert.

Die Umweltverschmutzung durch Kunststoffe hat ein katastrophales Ausmass angenommen: Jede Minute landet eine Lastwagenladung Plastikmüll im Ozean, jährlich sind es 8 Millionen Tonnen. Besonders betroffen davon sind Entwicklungsländer, denen es an funktionierenden Abfallbewirtschaftungssystemen mangelt.

So leben viele Familien in Südostasien mit dem Plastikmüll, geplagt von weiteren Sorgen: Nebst der Vermüllung gefährdet auch die Grossfischerei und der Klimawandel ihr Einkommen, ihre Existenz.

All dem wirken wir mit #tide entgegen. Das Ziel unserer Firma ist es, eine langfristige Lösung zu bieten, die der Umwelt und den Menschen zugutekommt.

Wir bekämpfen die Vermüllung, indem wir Abfall einen Wert geben. Das beginnt mit den Fischern, die für uns Plastikmüll einsammeln. Wurden sie früher für das Kilo Fisch bezahlt, so erhalten sie von uns Geld für jedes Kilo Plastik, das sie uns bringen. Sie werden fair entlöhnt und sind Teil der Lösung, nicht des Problems.

Infrastruktur, Jobs und Schulungen

Wir stellen auch Boote zur Verfügung, mit denen der Plastik von Inseln zum Festland gebracht wird, bauen Warehouses auf und unterstützen Social Enterprises, in denen der Kunststoffmüll angekauft und sortiert wird, ehe wir diesen mit Schweizer Technologie upcyclen und für Produkte in den Kreislauf zurückführen.

Nachhaltigkeit wird viel zu oft als leeres Schlagwort verwendet. Bei uns aber steht sie im Zentrum der Geschäftsidee. Denn nur wenn die gesamte Wertschöpfungskette profitieren kann, vom Fischer bis zum Kunden, kann ein Geschäft auch tatsächlich nachhaltig sein.

Zu diesem Zweck haben wir ein globales Netzwerk aufgebaut und gehen Kooperationen mit lokalen Partnern ein: Wir besuchen Schulen und leisten vor Ort Aufklärungsarbeit. Dafür besucht ein Team von uns Inseln und Dörfer in Küstenregionen und führt Schulungen durch. 

Stiftungen wie die Jan & Oscar Foundation oder die International Union for Conservation of Nature (IUCN), mit denen wir kooperieren, tragen dazu bei, dass wir benachteiligten Menschen helfen können, eine würdevolle Existenz aufzubauen.

So zum Beispiel ganzen Dörfern der Moken People. Dieses Volk besteht traditionell aus Seenomaden ohne eigenes Land. Sie lebten jahrhundertelang in ihren schwimmenden Häusern. Doch ihre Existenz ist wie erwähnt bedroht, durch die Überfischung, den Klimawandel, den Plastikmüll. Sie sind zunehmend gezwungen, sesshaft zu werden, ohne dabei auch Unterstützung durch die Behörden zu erhalten. Mit unseren Partnern unterstützen wir sie beim Bau von Schulen, Unterkünften und mit Arbeitsplätzen.

Von solchen sozialen Impacts profitieren zahlreiche Communities in den Ländern, in denen wir mit #tide mittlerweile tätig sind, von Thailand bis Mexiko. Der Social Impact zieht sich durch die gesamte Supply Chain und kommt auch unseren Kunden und den Endkonsumenten zugute. Sie wissen: #tide ist auf dem globalen Markt das Label für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und Menschen.

Ein Code of Conduct sowie regelmässige Audits stellen dabei sicher, dass die Umwelt wie auch die Menschen geschützt sind. Unsere ethischen Richtlinien garantieren Mindestlöhne, Sicherheit, Gleichstellung von Männern und Frauen, ethnischer Minderheiten – und unsere Richtlinien verbieten, selbstverständlich, Kinderarbeit.

Nur so, sind wir überzeugt, kann ein globales Problem nachhaltig gelöst werden.